Mit den sieben Harry Potter Bänden hat Joanne K. Rowling einen stilbildenden Klassiker geschrieben. Sie hat ein völlig eigene Welt entworfen, die man vorher so noch nie gesehen hatte. Mit eigenen Charakteren, Gesetzen und eigener Geschichte, vergleichbar dem Herrn der Ringe.
Ich habe es viele Jahre für unmöglich gehalten, dass der innerste Kern meiner geliebten Kinder- und Jugendbücher, von der kleinen Hexe, über Urmel aus dem Eis, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer bis hin zur schwarzen Sieben, Krabat und einigen anderen, jemals eine Erweiterung erfahren könnte. Dazu war die Jugendlektüre zu intensiv und heilig. Und doch haben es zwei Werke geschafft: Der Herr der Ringe und Harry Potter.
Genau wie in Tolkiens Fall wird in ihrem Kielwasser eine Legion zweitklassiger Schreiberlinge segeln. Eine Flut von Büchern, Comics, Filmen, Brett- und Computerspielen - das ganze Programm. Es bleibt zu hoffen, dass sie nicht selber mitmacht, sondern ihr bisheriges Werk als Solitär unangetastet lässt.
Aktuelle Gerüchte sagen, dass die Ehefrau von Ian Rankin sie krimischreibend in einem Edinburgher Café entdeckt haben soll. Das wäre gut...
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Freitag, 24. August 2007
Harry Potter - letzter Band
Erleichterung und Dankbarkeit!
Der qualitative Einbruch beim vorletzten Band war genau das, was ich als Harry Potter Fan immer befürchtet hatte. Nach dem Genuss der ersten Bände mit ihrer stetigen Steigerung, hatte ich schon für den fünften Band arge Befürchtungen. Kann K. Rowling ihren Stil durchhalten und immer neue, gute Plots entwerfen? Muss es nicht irgendwann bergab gehen? Das Gesamtwerk wäre beschädigt. Doch dann kam der grandiose fünfte Band - der bislang dickste und beste.
Im siebten und letzten hat sie das ängstlich erhoffte Kunststück vollbracht!
Die Scharte vom sechsten ausgewetzt, eine erneute, deutliche Steigerung, alle Elemente, die man so liebt vorhanden, alle losen Fäden aufgenommen, alle Geheimnisse gelöst und ein unglaublich furioses Ende. Puh! Dem letzten Satz des Buches stimme ich aus vollem Herzen zu. Er ist für mich das Resumee des Gesamtwerkes: "All was well"
Der qualitative Einbruch beim vorletzten Band war genau das, was ich als Harry Potter Fan immer befürchtet hatte. Nach dem Genuss der ersten Bände mit ihrer stetigen Steigerung, hatte ich schon für den fünften Band arge Befürchtungen. Kann K. Rowling ihren Stil durchhalten und immer neue, gute Plots entwerfen? Muss es nicht irgendwann bergab gehen? Das Gesamtwerk wäre beschädigt. Doch dann kam der grandiose fünfte Band - der bislang dickste und beste.Im siebten und letzten hat sie das ängstlich erhoffte Kunststück vollbracht!
Die Scharte vom sechsten ausgewetzt, eine erneute, deutliche Steigerung, alle Elemente, die man so liebt vorhanden, alle losen Fäden aufgenommen, alle Geheimnisse gelöst und ein unglaublich furioses Ende. Puh! Dem letzten Satz des Buches stimme ich aus vollem Herzen zu. Er ist für mich das Resumee des Gesamtwerkes: "All was well"
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