Das ist ein ganz frührer Rankin. Der Autor hat sich noch nicht eingeschrieben. Die Grundidee ist super und die Auflösung am Ende wirklich kreativ. Was fehlt, um das Buch zum Knaller zu machen, ist der Stil. Rankin erzählt ein einfaches Roadmovie, in dem er offensichtlich einfach ein paar eigene Reiseimpressionen aus den USA runterschreibt. Mich als USA-Neuling hat das zwar angesprochen und unterhalten, aber Spannung?Inhalt: ein junger britischer Berufskiller mit familiärem Militärhintergrund (Klischee) erledigt einen Auftrag in London. Zwei Sekunden nach dem Schuss ist die Polizei vor Ort und er entkommt nur mit knapper Not. Offensichtlich will ihn jemand ans Messer liefern, aber wer? Er macht sich auf die Suche. Dabei wird er selbst von einem fetten, sarkastischen New Yorker Privatdetektiv verfolgt. Dann schaltet sich noch ein amerikanischer Geheimdienst ein. Männer in - Klischee, Klischee - dunklen Anzügen, Sonnenbrille und dunklen Autos . Die Spur führt zu einer Sekte in die USA, die - wie das Klischee es verlangt - natürlich an Westküste residiert. Dort wird später richtig gesplattert. Die dazu erforderlichen Waffen besorgt er sich en gros wo? Na? Richtig - in TEXAS. Jippiee! Am Ende war er völlig auf dem Holzweg. Alle Überlegungen Quatsch. Die Lösung ist soo einfach. Irgendwie ganz nett zu lesen...
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