Montag, 5. Januar 2009

Die Band von Nebenan

Oh Mann, was für ein Scheiß . Neben polnischen und französichen Problemfilmen gibt es jetzt auch israelische. Alles segelt fälschlicherweise unter der Flagge einer Kömödie, hat ein nettes Titelbild und eine Story, aus der man mehr hätte machen können.

Die ägyptische Band, die ein Gastspiel in Israel geben soll, wird am Flughafen nicht abgeholt. Sie versucht, sich alleine durchzuschlagen, verirrt sich, landet in einem gottverlassenen Wüstennest und wird von der israelischen Bevölkerung für eine Nacht beherbergt.

Man nimmt nun an, die Menschen kämen sich dort näher, überwänden Sprachlosigkeit und Fremdheit - irgendetwas würde geschehen, vielleicht ein bischen musizieren? Tut es aber nicht. Die Handlung bewegt sich durchgehend auf depressivem Niveau.


Ich bin ja durchaus nicht für Schenkelklopfer und dick aufgetragene Plots, aber das hier ist mir zu spröde, zu lahm, zu wenig. Wer weiß: vielleicht ist das Gezeigte für zwei so verfeindete Kulturen aktuell das höchste der Gefühle und schon ganz schön gewagt. Hm?