Mittwoch, 7. Januar 2009

London to Brighton

Typisch britisches Unterschichtkino: hart, ungeschminkt, häßlich und irre spannend. Der Plot ist kurz und einfach: eine Prostituierte und ein Straßenkind auf der Flucht vor ihrem Zuhälter und einem sehr bösartigem und sehr unzufriedenen Kunden. Schließlich werden sie geschnappt.

Tolle schauspielerische Leistungen, dichte, authentische Atmosphäre, gute Schnitttechnik und rafinierte Erzählreihenfolge. Hier kommt Ian-Rankin-Atmosphäre aus den Rebus Romanen rüber.

Und natürlich - natürlich gibt es inmitten all dieser Kälte, Hässlichkeit und Härte Menschlickkeit, Freundschaft, Verantwortung, Hilfe. Natürlich nicht heroisch und mit Pauken und Trompeten a l´americaine, sondern - nun ja - britisch...